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30.10.2007

NATIONAL GEOGRAPHIC präsentiert das Abenteuer der Vermessung

Vom Urmeter zum IQ: Der erste und vollständig illustrierte Wegweiser durch die Maßeinheiten der Welt

Hamburg, 30. Oktober 2007 - NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND befasst sich in einem neuen illustrierten Sachbuch mit der Geschichte und Bedeutung der Vermessung. Maße prägen unser Leben: Uhren, Kalender, Kleidergrößen, Mengenangaben, Prozentsätze, Speichergrößen, Aktienkurse, Prüfungsergebnisse und vieles mehr. Im Buch "Das Abenteuer der Vermessung – Vom Urmeter zum IQ" nimmt der Autor Andrew Robinson den Leser mit auf eine spannende Reise:
Von den alten Griechen bis zu den Atomphysikern der heutigen Zeit, von der Numismatik über die Entdeckung des metrischen Systems und der Vermessung von Naturkatastrophen bis hin zum Body-Maß-Index. Detailliert beantwortet der Autor interessante Fragen aus dem Alltag und veranschaulicht mit mehr als 250 Fotos und Illustrationen die Bedeutung von Maßzahlen für die menschliche Zivilisation. Das NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND-Buch "Das Abenteuer der Vermessung – Vom Urmeter zum IQ" von Andrew Robinson hat
224 Seiten, kostet 29,95 Euro (D) und ist ab sofort im Handel und unter www.nationalgeographic.de/shop erhältlich.

Aus unserem Leben sind Maßeinheiten nicht mehr wegzudenken. Dabei waren in langen Perioden der Menschheitsgeschichte nicht-genormte Einheiten in Gebrauch. So benutzten Nomaden in der Sahara eine Vielfalt von Begriffen zur Beschreibung einer Entfernung zwischen zwei Wasserstellen: Sie rechneten in Blickweiten, die man mit bloßem Auge am Boden oder vom Kamelrücken aus hat oder in Marschleistungen eines Mannes, der keine Last trägt, der eine Last trägt oder der einen beladenen Esel oder Ochsen führt. Für uns ist heute nur noch schwer vorstellbar, wie man mit den Längenmaßen Spanne, Fuß, Elle und Klafter leben konnte, die sich aus Körperteilen individueller Größe ableiteten. Oder mit Hohlmaßen wie Becher, Eimer, Scheffel, deren Inhalt je nach Region und Messgut variierte. Ein weiteres Beispiel sind die Feldmaße:
Flächen wurden vom Frühmittelalter bis zur Metrifizierung im 19. Jahrhundert nicht nur in regional verschieden definierten Einheiten wie Klafter oder Route, Acker oder Hufe angegeben, sondern Ackerland konnte auch anhand der zum Pflügen benötigten Zeit (Morgen, Tagewerk) oder der erforderlichen Saatmenge (Scheffel) gemessen werden.

Dennoch zeigen imposante Bauten wie die Pyramiden der Ägypter, das Kolosseum der Römer, Angkor Wat oder die Kathedrale von Chartres, was Handwerker und Ingenieure unterschiedlichster Kulturen auch mit ungenauen Maßen vollbringen konnten. Die Vereinheitlichung der Maßsysteme ist vor allen Dingen eine Notwendigkeit unserer modernen Zeit: Wenn Wissenschaft und Handel auf internationaler Ebene betrieben werden, sind für Messungen und Berechnungen weltweit verständliche und mathematisch zweckmäßige Maßstäbe notwendig.
Im Jahr 1875 unterzeichneten 17 Staaten die so genannte Meterkonvention zum "Zwecke internationaler Vereinheitlichung von Flächen und Gewichten".
Damit war der Grundstein gelegt für die technischen Fortschritte hin zu etwa Mobiltelefon, Internet und Satellitennavigation, die erst durch verbindliche Messungen möglich wurden.

Bildmaterial und das Cover senden wir Ihnen gerne auf Anfrage zu.

Für Rückfragen:
NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND
Public Relations
Sandra Pickert
Brieffach 07
20444 Hamburg
Telefon: +49-40-3703-5504
E-Mail: pickert.sandra@nationalgeographic.de
 Links
 www.nationalgeographic.de