Ausverkaufsquote (AVK)
Anteil der Einzelhändler, die am Ende der Angebotszeit ausverkauft waren. Die über
ISPC/EDI-Press an die Verlage überspielten Warenflußprotokolle weisen aus, wie viele Händler einmal und wie viele bereits zweimal, dreimal oder häufiger als dreimal in Folge ausverkauft waren.
Die Ausverkaufsquote gehört neben der Remissionsquote, dem
Verkaufsdurchschnitt und den
Nullverkäufern zu den wichtigen Steuerungsfaktoren im Vertrieb über den
Groß- und
Einzelhandel bzw. über den
BB. Sie ist wesentlicher Indikator für die
Dispositionsqualität.
Das
Koordinierte Vertriebsmarketing fordert: "Bei Beachtung vertrieblich sinnvoller
Nullverkaufsquoten ist eine maximale Ausverkaufsquote von 30 % anzustreben."
Zu hohe AVK-Quoten bedeuten potentielle Verkaufsverluste. Dabei spielt eine Rolle, in welchen
Bezugsgrößenklassen sich die ausverkauften Händler befinden. Ein hoher Anteil der AVK-Bezüge am gesamten Verkauf läßt auf ein besonders hohes Verkaufspotential schließen, das entgangen ist.
Die ausverkauften Einzelhändler werden auch als Nullremittierer bezeichnet.